In der kleinen Praxis Fotografie gab es keine spezielle Themenvorgabe, jeder durfte sich selbst ein eigenes Thema aussuchen. Selina Künneke war ziemlich schnell klar, dass sie gerne Portraitaufnahmen machen möchte. Diese sollten aber nicht an ein Passfoto oder ein perfektes Modefoto für Instagram erinnern, sondern ausdruckstark sein, vielleicht sogar mit einer kleinen Geschichte dahinter.  Es entstanden schließlich zwei unterschiedliche Projekte mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Zunächst hat sie eine gute Freundin im Treppenhaus eines Altbaus fotografiert, das reinfallende Sonnenlicht und die massive Holztreppe ergaben eine schöne Atmosphäre. Das Ergebnis war eine Fotoreihe von 8 Bildern.
Das andere Projekt entstand dagegen sehr spontan im Park beim Grillen. Selina nahm ihre Kamera mit in den Park um ein paar zufällige Schnappschüße ihrer Freunde zu machen. Daraus entwickelten sich Portraitaufnahmen der etwas anderen Art.
Die Freunde lagen auf einer Picknickdecke, umrandet von Tellern, Zigaretten und Sandalen. Selina fotografierte sie einzeln von oben betrachtet. Dadurch entstand ein fast schon absurder Moment von Lachen und Unwohlsein, der den Bildern eine besondere Natürlichkeit verleiht. Hierbei ist eine Reihe von 5 Bildern entstanden. ­­

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