Semesterprojekt von Josefine Oppe in der Großen Praxis Typografie bei Prof. Ulrike Stoltz.

»Im Wintersemester 2017/2018 habe ich, Josefine Oppe, mich in der großen Praxis Typografie mit dem Medium Zeitung auseinandergesetzt. Ich arbeite neben dem Studium in einem Zeitungsverlag, wo ich bei der Gestaltung der Zeitung helfe und eigene Artikel schreibe. Deshalb fand ich es interessant, mich weiter mit Zeitungsdesign auseinanderzusetzten. Ich wollte gerne eine Zeitung im Berliner Format (315×470 mm) gestalten. Dabei ging es vor allem erstmal darum, eine passende Schrift für den Fließtext zu finden. Ich verglich verschiedene Zeitungsschriften miteinander und entschied mich am Ende für die »Gazette«. Diese war bei engen Spalten und kleinen Zeilenabständen am besten lesbar. Die »Gazette« wollte ich mit einer serifenlosen Schrift für die Unterüberschriften und Bildunterschriften kombinieren. Ich verglich verschiedene dynamische und amerikanische Groteskschriften miteinander und entschied mich für die »Syntax«, die meiner Meinung nach sehr gut zu der »Gazette« passte. Die »Gazette« habe ich für den Fließtext und die Überschriften verwendet. Die »Syntax« für die Unterüberschriften, für Zitate im Text und Bildunterschriften. Für den Aufbau der Seite schaute ich mir verschiedene andere Zeitungen im selben Format an. Unter anderem »The Guardian«, »Le Monde«, »die Frankfurter Allgemeine« und die »FAZ«. Bei dem Aufbau ist es wichtig, dass der Leser sofort erkennt, welcher Artikel am wichtigsten ist und welcher weniger wichtig. Das wird meistens mit unterschiedlich großen Überschriften erreicht. Der wichtigste Artikel steht dabei in der Regel oben. Als Beispieltexte nutzte ich eigene Kinokritiken, die bereits in einer anderen Zeitung veröffentlicht wurden. Entstanden sind verschiedene Beispielseiten für die Rubrik »Kultur«. Ein nächster Schritt wäre nun, einen passenden Zeitungskopf zu entwerfen.
Mir hat das Projekt viel Spaß gemacht und ich habe dabei viel über Typografie gelernt.«

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