Auch zum Ende dieses Semesters fand für drei Tage wieder ein Virtual Reality Workshop statt. Diesmal beginnend am Donnerstag, den 7. September 2017, wurden die HBK-Studenten von Prof. Michael Jonas und Simon Graff in das Thema »Virtual/Augmented/Mixed Reality« eingeführt und auf den neusten Stand gebracht. Dazu wurden viele Dinge zum angucken und ausprobieren mitgebracht, z.B. ein AR-Lego-Katalog, in dem man die aufgeführten Figuren mit seinem Smartphone zum Leben erwecken konnte oder ein von Studenten erstelltes Buch, das viele Illustrationen zeigt, die ebenso mit Hilfe eines Smartphones eine kleine Geschichte erzählt haben.

Natürlich gab es auch diverse VR Anwendungen. Ausgestattet mit zwei HTC Vives, Playstation VR, Samsung Gear VR, Google Daydream View und vielen Spielen hatten die Studierenden die Möglichkeit viel auszuprobieren und zu erleben, was alles möglich ist.

Bereits am ersten Tag sammelten sich alle zusammen, um gemeinsam für ein oder zwei mögliche Projekte zu brainstormen, wobei zwei mögliche Spielideen herauskamen.

Am folgenden Tag gab es wie auch bei den vergangenen Workshops eine Einführung in das Programm »Unity« und die Programmiersprache C Sharp durch den ehemaligen HBK-Studenten Alexander Lehmann. Das sollte einen weiteren Grundstein dafür schaffen, die ausgedachten Projekte auch umsetzen zu können.

Eingeteilt in zwei Teams begannen die Studierenden mit Unterstützung der Profis ihre Spielkonzepte auszufeilen und Aufgaben zu erarbeiten, die später zugeteilt wurden. Zu den Aufgaben zählten unter anderem die Entwicklung einer Spiellogik, Charakterdesign, Level-/Setdesign, natürlich auch das Programmieren und viele kleinere Aufgaben. Obwohl es zwei Teams gab, unterstützten sich alle Studierenden gegenseitig und tauschten untereinander einige Aufgaben, was für eine lockere und lustige Atmosphäre sorgte.

Zur Präsentation am dritten und letzten Tag des Workshops entstanden somit zwei unterschiedliche Spiele, darunter ein Multiplayer Spiel. Zum einen das Spiel »Bubblesweeper«, bei dem es darum geht, fliegende Seifenblasen zusammenzufügen, um am Ende eine möglichst große Blase zu erschaffen. Dazu hat man ein Gerät in der Hand (Controller), mit dem man die Seifenblasen ansaugen und wegpusten kann, jedoch besteht die Gefahr, dass die Blasen auch platzen können.

Das zweite Spiel »Gods’ Hill« wird neben dem VR-Spielenden durch vier weitere Spieler ergänzt, die bei einem Splitscreen am Computer auf einem Berg um die Wette rennen. Der VR-Spieler ist der »Gott«, der die Figuren mit Blitzen beschießen und diese somit zurück an den Anfang des Berges setzen kann. Da die anderen Spieler Figuren spielen, die aussehen wie einige Assets, die auf dem Berg stehen, können sie sich tarnen, indem sie sich nicht bewegen.

Beide Spiele werden im Laufe der Zeit noch verbessert, um anschließend auch auf itch.io veröffentlicht werden zu können.

Comments are closed.