Wie schon in den vergangenen Jahren gab es auch dieses Jahr beim Rundgang den berühmten Kunstkasten. Dieser wird traditionell von HBK Studenten und Studentinnen aller Fachrichtungen bestückt. Der umgebaute Zigarettenautomat bietet in mehreren Schächten Platz für die individuellen Kunstwerke, wie z.B. Radierungen, kleine Gemälde, Comics, Daumenkinos, Stempel und vieles mehr. Der Kreativität wird nur eine Grenze gesetzt und zwar, dass das Werk in die 9cm × 5,5cm × 2cm große Schachtel passen muss.

Der Kunstkasten-Workshop, unter Leitung von Dipl. Des. Roberta Bergmann, besteht aus zwei Terminen. Beim ersten Termin wurden die Ideen für die Schachtel vorgestellt und gemeinsam mit allen besprochen. Danach ging es gleich los. Es wurde gebastelt, geklebt und gemalt. Die Studentin Lisa Feige hat in diesem Jahr auch am Workshop teilgenommen. Sie erstellte ein Memory (bestehend aus 20 Paaren) zum Thema Afrika. Dafür zeichnete sie zuerst die Bilder, kopierte sie, schnitt sie aus und klebte alles zusammen. Was sich nach nicht viel Arbeit anhört, trügt, denn es musste eine 10er Auflage entstehen. Das bedeutete pro Memory 40 Vorderseiten, 40 Rückseiten und 40 Pappstücke schneiden und anschließend zusammenkleben. Des Weiteren bastelte sie für jedes Memory eine eigene kleine Box, die sie individuell verzierte.

Nach 2 Wochen Arbeit wurden die Werke (beim zweiten Termin) abgegeben und der Kasten bestückt. Beim Rundgang hatte nun jeder die Möglichkeit eine der Schachteln für 4 € zu erwerben. Die Neugierde der Besucher wird durch das Ungewisse geweckt, denn niemand weiß, was er bekommt. Lediglich die Titel der einzelnen Schachteln in einem Schacht sind zu sehen. Diese Ungewissheit macht wohl den Reiz eines Kunstkastens aus.

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