Als eines der vielen Projekte der großen Praxis Illustration entstand letztes Wintersemester das Heft »Bent not Broken«, illustriert und bearbeitet von Tanja Deinhart.

In »Bent not Broken« geht es um einen Kriegsveteranen, der mit seinen Erinnerungen an den Krieg und seiner damit zusammenhängenden posttraumatischen Belastungsstörung zu kämpfen hat.
Durch immer wiederkehrende Flashbacks wird in dem Werk die Thematik behandelt, dass viele Veteranen, nachdem sie im Krieg gedient haben, nicht mehr in dem geistigen Zustand »nach Hause kommen«, wie sie es verlassen haben – was von vielen Menschen des näheren und auch weiteren Umfeldes oft nicht gesehen oder gar ignoriert wird.

Neben der Recherche zur posttraumatischen Belastungsstörung stand im Vordergrund, die Szenen so realistisch wie möglich darzustellen, sich nicht davor zu zieren, makabre Szenen einzubauen, damit das Augenmerk auf die Ernsthaftigkeit der Situation gelenkt und nicht ohne weiteres abgetan werden kann.
Mit einem im Semester angefertigten Katalog aus Zeichnungen und dem dazugehörigen Storyboard wurde das Heft schließlich am Computer bearbeitet, zusammengesetzt und letztendlich mit einer Auflage von 15 Stück gedruckt.

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